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LKA Hamburg meldet mögliche Skimmingattacke auf POS-Terminals

(27.12.2012)

Das Bundeskriminalamt konnte diese Berichterstattung bisher jedoch nicht

bestätigen. Laut Aussage des BKA gibt es weder Anzeichen für eine Manipulation noch

bekannte Schadensfälle.

Das LKA Hamburg schildert den Vorgang in der für den Einzelhandel herausgegebenen

Warnmeldung wie folgt:

Den bisherigen Ermittlungen zur Folge ist eine Gruppierung von Tätern gerade

dabei, POS-Terminals an Kassen gegen manipulierte Terminals – vor allem

während des laufenden Geschäftsbetriebes - auszutauschen. Diese

manipulierten Terminals beinhalten Skimmingtechnik, welche in der Lage ist,

die Magnetstreifendaten von Zahlungskarten sowie die PIN-Eingabe

aufzuzeichnen und zu speichern.

Nach einer noch nicht genau festzulegenden Zeit holt die Tätergruppierung die

manipulierten POS-Terminals wieder ab und tauscht diese gegen nicht

manipulierte, baugleiche Geräte aus. Offensichtlich findet dieser Rücktausch nur

statt, damit zuvor stattgefundene Manipulationen nicht auffällig werden.

Erwähnenswert ist hierbei, dass es beim Tausch der Geräte nicht zwingend zu

einer Fehlfunktion respektive Fehlermeldung kommen muss. Üblicherweise

melden sich die Geräte selbstständig im System wieder an und funktionieren

einwandfrei weiter.

 

Bei den bisherigen Ermittlungen war festzustellen, dass offensichtlich

manipulierte Geräte bereits im Handel verbaut waren und am Wochenende des

14./15.12.2012 zurückgetauscht wurden. Die Untersuchungen laufen zum

derzeitigen Zeitpunkt unter Hochdruck.

Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Skimmingattacken gekommen ist,

möchten wir Ihnen an dieser Stelle ein paar einfache aber wichtige Tipps zum Schutz

vor Skimmingangriffen geben bzw. zur Früherkennung von Skimmingattacken auf den

POS.

Werkseitig sind Terminals, die von afc ausgeliefert werden, mit

modernsten Sicherheitsfunktionen ausgestattet und die Gerätesoftware wird

regelmäßig neuen Erkenntnissen angepasst.

Bei einem Skimmingversuch wird das Terminal zumeist von Hand verändert

oder ausgetauscht. Seien Sie in allen Situationen skeptisch, in denen dies

theoretisch passieren könnte. Sofern Ihnen die neuen Terminals mit dem

afc Sicherheitssiegel geliefert werden, prüfen Sie bitte auch, ob das

Sicherheitssiegel makellos und unversehrt ist.

Lassen Sie Arbeiten an Terminals nur von legitimierten Personen durchführen.

Seien Sie misstrauisch, wenn etwa ein Unternehmen anbietet, aus

Sicherheitsgründen an Ihren Terminals eine angebliche Verbesserung

vorzunehmen. Halten Sie beim geringsten Zweifel Rücksprache mit der Hotline

von afc.

Sensibilisieren Sie Ihr Personal für die theoretische Gefahr und führen Sie

Sichtprüfungen der Terminals als Arbeitsroutine ein.

Im Standard ist eine automatische Inbetriebnahme nach Terminaltausch im

technischen Netzbetrieb der afc ausgeschlossen.

In Summe bieten diese Maßnahmen bestmöglichen Schutz vor Skimming.


Bei Auffälligkeiten oder Unstimmigkeiten können Sie sich an das LKA Hamburg

wenden. Die Rufnummer lautet 040 4286-75240, E-Mail: lka52n@polizei.hamburg.de.




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